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Witta Pohl

Witta Pohl

Die in Königsberg (heute Kaliningrad) geborene Witta Pohl absolvierte ihre Schauspielausbildung bei Herma Clement in Berlin und debütierte 1957 am Staatstheater Kassel in „Das Tagebuch der Anne Frank“. Bühnenengagements führten die Schauspielerin u. a. an die Münchner Kammerspiele, das Staatstheater Braunschweig und das Züricher Schauspielhaus; von 1963 bis 1973 gehörte Witta Pohl zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, außerdem stand sie bei den Bad Hersfelder Festspielen auf der Bühne. Durch zahlreiche Fernsehfilm- und Serien-Rollen wurde Witta Pohl bereits einem breiten Publikum bekannt, bevor sie sich von 1983 bis 1994 in der beliebten Familienserie „Diese Drombuschs“ als Vera Drombusch in die Herzen von Millionen Fernsehzuschauern spielte. Zahlreiche Auszeichnungen nahm die Schauspielerin im Lauf ihrer Karriere entgegen, darunter bereits 1960 den Bad-Hersfeld-Preis als Beste Jungschauspielerin sowie die Goldene Kamera in den Jahren 1983 und 1995. Seit vielen Jahren engagiert sich Witta Pohl für notleidende Kinder in der ganzen Welt. So übernahm sie schon in den 80er Jahren persönliche Patenschaften für Kinder in Sri Lanka, auf den Malediven, in Uganda und Polen. Mit ihrem Verein „Kinderluftbrücke e. V.“, den sie 1991 gründete, organisiert sie regelmäßig Hilfstransporte nach Russland, Rumänien und in die Ukraine. Die UNESCO ernannte Witta Pohl 1991 zur Ehrenbotschafterin des Tschernobyl-Hilfsprogramms. In jüngster Zeit rief sie in Hamburg zur Spenden-Kampagne „Paten für Straßenkids“ auf und übernahm 2003 selbst eine Patenschaft. Die Schauspielerin ist seit 2005 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.
 
 
 
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